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Drei Doppelspieltage und Pokalkracher gegen Neuwied am 3. Februar

Nun gibt es fast keine Ruhepause mehr für die Mainzer Wölfe. Bis zum letzten Februarwochenende haben die Eishockeyspieler des TSV SCHOTT drei Doppelspieltage sowie einen Pokalkracher vor der Brust. Das Finalhinspiel gegen den EHC Neuwied am 3. Februar wirft bereits seine Schatten voraus. Der Startschuss für das ambitionierte Programm der kommenden Wochen fällt aber am Samstagabend mit dem Auswärtsspiel in Luxemburg beim IHC Beaufort.

Um 20.30 Uhr fällt der Puck auf der Freilufteisbahn mit der schmucken Zeltdachkonstruktion, und dann wollen die Wölfe es besser machen als bei ihrem bislang letzten Pflichtspiel. Das ging am 15. Dezember mit 2:4 an gleicher Stelle verloren. Während die Mainzer Spiele an den vergangenen beiden Wochenenden ausfielen und verlegt werden mussten, ist der Gastverein aus Luxemburg in der Zwischenzeit mit drei Siegen in der Tabelle vorbeigezogen. Mit einem Sieg könnten die Mainzer wieder auf drei Punkte heranrücken – und hätten dann am Sonntag im zweiten Auswärtsspiel des Wochenendes bei den Eifel-Mosel Bären die Chance, an der Tabellenspitze gleichzuziehen. Wegen der langen Fahrten übernachtet die Mannschaft zwischen den Spielen in einer Luxemburger Jugendherberge.

Dieser „Road Trip“ lässt für die Spieler noch keine Gedanken an den darauffolgenden Sonntag zu, wenn für sie das inoffizielle Spiel der Saison ansteht. Am 3. Februar kommt der EHC Neuwied zum Finalhinspiel des Rheinland-Pfalz-Pokals mit seiner Oberligamannschaft in die Eissporthalle am Bruchweg. Dass die Wölfe einen höherklassigen Gegner nicht fürchten müssen, haben sie im Halbfinale bewiesen. Dort schalteten sie mit zwei hervorragenden Leistungen den EHC Zweibrücken aus der viertklassigen Regionalliga Baden-Württemberg aus. Gleichwohl dürfte Neuwied noch einmal ein ganz anderes Kaliber sein, auch wenn sich die Mannschaft nach dem Aufstieg in der Oberliga sehr schwer tat und mit lediglich einem Sieg die Hauptrunde in Liga drei abschloss. Die Mainzer Eishockeyfans und solche, die es werden wollen, dürfen sich in jedem Fall auf einen höchst attraktiven Gegner freuen und sollten sich diesen Termin bereits rot im Kalender anstreichen.

Die weiteren Spiele der Hauptrunde der Rheinland-Pfalz-Liga:

Samstag, 16. Februar, 9 Uhr: Wölfe – IHC Beaufort

Sonntag, 17. Februar, 19 Uhr: EHC Neuwied 1b – Wölfe

Samstag, 23. Februar, 17.45 Uhr: Wölfe – IHC Beaufort

Sonntag, 24. Februar, 18 Uhr: Wölfe – Eifel-Mosel Bären

 

Witterungsbedingt fällt auch Heimspiel gegen Beaufort aus

Das Wetter ist schuld: Wegen der schwierigen Straßenverhältnisse muss das heutige Heimspiel der Mainzer Wölfe gegen den IHC Beaufort verlegt werden. An Vormittag informierten die Gäste Wölfe-Teammanager Milan Nosek, dass die weite Anreise aus Luxemburg aufgrund des Winterwetters nicht möglich sei. Somit wird das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die Wölfe absolvieren stattdessen ab 18 Uhr ein leichtes Eistraining in der Eissporthalle am Bruchweg und spielen ab 19 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen den EHC Meteor. Mit einem Doppeleinsatz in Beaufort (Samstag) und Bitburg (Sonntag) geht es am kommenden Wochenende in der Rheinland-Pfalz-Liga weiter.

Duell mit Eifel-Mosel Bären wird verschoben

Das für heute Abend, 13. Januar, 18 Uhr, angesetzte Spiel der Rheinland-Pfalz-Liga zwischen den Mainzer Wölfen und den Eifel-Mosel Bären wird verschoben. Die Wölfe werden stattdessen um 18 Uhr eine Trainingseinheit in der Eissporthalle am Bruchweg einlegen. Das nächste Heimspiel bestreiten sie somit am kommenden Sonntag, 20. Januar, um 18 Uhr gegen den punktgleichen IHC Beaufort.

Wölfe starten am Sonntag mit einem Heimspiel in die Rheinland-Pfalz-Liga

Noch vier Tage, dann wird am Bruchweg wieder Eishockey um Punkte gespielt. Der TSV SCHOTT Mainz tritt dann wieder in seiner eigentlichen Heimat, aber neuer Umgebung an. Am Sonntag um 18.15 Uhr empfängt die Mannschaft des neuen Trainers Alexey Gebel die „Eifel-Mosel Bären“ aus Bitburg und Trier. Die Umgruppierung im Sommer hat dazu geführt, dass die Wölfe ihre Erste Mannschaft wieder in der Regionalliga Rheinland-Pfalz statt in Hessen an den Start bringen. Die Zweite Mannschaft versucht sich nun eine Spielklasse tiefer in der Bezirksliga Rheinland-Pfalz, die in ihre zweite Spielzeit geht.

In beiden Ligen spielen in dieser Saison jeweils nur vier Mannschaften, doch das bedeutet nicht, dass die Rheinland-Pfalz-Liga von geringerer sportlicher Attraktivität ist. Die Eifel-Mosel Bären dürften gleich zum Auftakt der Gradmesser werden, denn die Spielgemeinschaft aus Bitburg und Trier gewann zuletzt abermals die Meisterschaft. Bitburg stellte schon in den Jahren zuvor traditionell eine starke Mannschaft, die mittlerweile Zuwachs aus dem nicht weit entfernten Trier bekommen hat; auch aus Luxemburg könnte es noch die eine oder andere Verstärkung geben. Ferner ist vom IHC Beaufort einiges zu erwarten. Der Gastverein aus dem Nachbarland unterlag in seiner Premierensaison in der Rheinland-Pfalz-Liga im Finale dem Meister aus Bitburg und Trier nur knapp. Und schließlich schickt der EHC Neuwied den Unterbau seiner Oberliga-Mannschaft ins Rennen.

„Die Vorbereitung lief nach Plan“, sagt Alexey Gebel. Der 36-Jährige spielte zuletzt acht Jahre für den EV Wiesbaden auf der anderen Rheinseite. Als Spielertrainer folgt er Holger Pöritzsch nach, der die Wölfe bekanntlich wieder verlassen und die Bundesligajugend der Roten Teufel Bad Nauheim übernommen hat. Gebel soll die Mannschaft aber nicht nur von der Bande aus anleiten, sondern selbst auf dem Eis mitwirken. „In den Freundschaftsspielen waren schon erste Erfolge zu sehen“, ist Gebel optimistisch. Das 2:10 beim EHC Mitterteich kann man kaum mitzählen, da die wenigen Mainzer, die überhaupt zur Verfügung standen, ohne eine einzige Eiseinheit angetreten waren. Das erste Testspiel liegt fast anderthalb Monate zurück, und seitdem hat sich vieles getan. Die Mannschaft hat „bei taktischen wie bei konditionellen Trainingseinheiten sehr gut mitgezogen“, sagt Gebel. Fortschritte waren in den beiden Testpartien gegen die höherklassigen Baden Rhinos des ESC Hügelsheim (4:6 und 7:11) zu sehen. Positiv vor allem: „Wir haben viele Tore geschossen“. Aber der Trainer sagt auch, dass er die Schwächen erkannt habe: „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen.“

Das Mainzer Publikum kann sich von den Qualitäten des Teams am Sonntag im ersten Heimspiel der Saison überzeugen. Man habe eine „starke und interessante Mannschaft“ beisammen, mit der die Ziele erreicht werden könnten, so Gebel. Auf einigen Positionen hat es Veränderungen gegeben, aber die Erwartungen sind gleich geblieben: Auch in der neuen Liga will man angreifen und das Playoff-Finale im Frühjahr erreichen. Nach zwei zweiten Plätzen zuletzt in Hessen wollen die Wölfe nun in der Rheinland-Pfalz-Liga Dominanz ausstrahlen.

 

Nach den ersten Testspielen beim EHC Mitterteich (2:10) und gegen den ESC Bad Rhinos Hügelsheim (4:6) sind nun alle Termine für die Hauptrunde der Rheinland-Pfalz-Liga fix. Im Vergleich zur vorläufigen Terminierung haben sich einige Änderungen ergeben. In der Vorbereitung auf den Saisonstart steigt am Mittwochabend, 3. März, um 18 Uhr zuvor noch das Rückspiel beim ESC Hügelsheim.

Rheinland-Pfalz-Liga

So., 21.10., 18.15 Uhr: Wölfe - EV Bitburg

Sa., 28.10., 18.15 Uhr: Wölfe - EHC Neuwied II

So., 11.11., 19 Uhr: EHC Neuwied II - Wölfe

So., 25.11., 18.15 Uhr: Wölfe - EHC Neuwied II

Sa., 15.12., 20.30 Uhr: IHC Beaufort - Wölfe

So., 16.12., 19 Uhr: EV Bitburg - Wölfe

So., 13.01., 18.15 Uhr: Wölfe - EV Bitburg

So., 20.01., 18.15 Uhr: Wölfe - IHC Beaufort

Sa., 26.01., 20.30 Uhr: IHC Beaufort - Wölfe

So., 27.01., 19 Uhr: EV Bitburg - Wölfe

So., 03.02., 18.15 Uhr: Wölfe - IHC Beaufort

So., 17.02., 19 Uhr: EHC Neuwied II - Wölfe

Rheinland-Pfalz-Pokal

So., 04.11., 18.15 Uhr: Wölfe - EHC Zweibrücken

So., 18.11., 18.30 Uhr: EHC Zweibrücken - Wölfe


Die SCHOTT AG

Sport 1 Hockeynews