Nach zwei Siegen kann Mainz am Samstag wieder an Beaufort vorbeiziehen

Die Eishockeyspieler des TSV SCHOTT Mainz haben ihre Position in der Hauptrunde der Rheinland-Pfalz-Liga am Wochenende deutlich verbessert. Mit 7:3 gewannen sie am Samstagmorgen zunächst ihr Heimspiel gegen den Tabellenführer IHC Beaufort. Dem ließen sie am Sonntagabend beim EHC Neuwied 1b einen 10:6-Sieg folgen. Wiederholen die Wölfe den Heimerfolg gegen Beaufort am kommenden Samstag, schließen sie die Hauptrunde als Erster ab.

TSV SCHOTT Mainz – IHC Beaufort 7:3 (1:0, 3:2, 3:1). Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe Sascha Haselsteiner die Mainzer in Führung brachte. Bis zur 33. Minute zog Mainz au 4:0 davon und schaffte damit eine Vorentscheidung herbei. „Nach guter Leistung haben wir verdient gewonnen“, sagte Wölfe-Teammanager Milan Nosek. Mainz kann somit nicht nur positiv auf das vorletzte Saisonheimspiel am Samstag schauen, sondern auch bereits auf die beiden Finalduelle an den ersten beiden Märzwochenenden. Die lange Anreise scheint auch am starken Luxemburger Finalgegner nicht spurlos vorbeizugehen. Die Meisterschaft wird wohl an die Mannschaft gehen, die damit auf fremdem Eis besser umgehen kann.

Mainz: Fach; Stromberg; Brauer, Schumacher, Haselsteiner, Wölk; Eisenträger, Horcicka, Nytra, Mustaf, Sagula, Johansson, Gebel, A. Knihs.

Tore: 1:0 (18.) Haselsteiner (Horcicka), 2:0 (24.) Gebel (Brauer), 3:0 (28.) Gebel (A. Knihs), 4:0 (33.) A. Knihs (Horcicka, Eisenträger), 4:1 (34.) T. Beran (R. Beran, B. Welter), 4:2 (36.) R. Beran (N. Mossong), 5:2 (45.) Horcicka (Gebel, Sagula), 5:3 (48.) B. Welter (Wambach, R. Beran), 6:3 (56.) Sagula (Brauer, Gebel), 7:3 (58.) Gebel (Horcicka, Sagula).

Strafminuten: Mainz 12 – Beaufort 10.

EHC Neuwied 1b – TSV SCHOTT Mainz 6:10 (1:3, 3:2, 2:5). 1:5 nach 23 Minuten – dieses Spiel schien noch früher entschieden als das Duell mit Beaufort am Tag zuvor. Doch im Eishockey können auch vier Tore schnell aufgebraucht sein. Mainz war sich wohl etwas zu sicher und schaffte erst in Minute 49 den sechsten Treffer – da war das Spiel längst wieder vollkommen offen. Fünf Tore in den letzten elf Minuten sorgten am Ende sogar noch für einen zweistelligen Sieg. Dieser hat die Mainzer bis auf zwei Punkte an Beaufort herangebracht, da die Luxemburger auch ihr zweites Auswärtsspiel des Wochenendes verloren (0:2 in Bitburg). Mit den für die Endabrechnung entscheidenden Heimspielen gegen Beaufort (Samstag, 17.45 Uhr) und die Eifel-Mosel Bären (Sonntag, 18 Uhr) schließen die Wölfe am kommenden Wochenende die Hauptrunde ab.

Mainz: Fach; Stromberg, Brauer, Haselsteiner, Schumacher, Wölk; Horcicka, Gebel, Johansson, A. Knihs, Sagula, Mustaf.

Tore: 0:1 (8.) Johansson (Sagula, Schumacher), 0:2 (9.) Sagula (Schumacher), 1:2 (15.) Schell (Fischer, Bächle), 1:3 (19.) Gebel, 1:4 (22.) Sagula (Horcicka, Gebel), 1:5 (23.) Sagula (Johansson, Gebel), 2:5 (25.) Schell, 3:5 (27.) Lörsch (Widder), 4:5 (36.) Widder, 4:6 (49.) Gebel (Johansson), 4:7 (51.) Johansson (Sagula, Schumacher), 4:8 (51.) Wölk (Gebel, Schumacher), 5:8 (53.) Lösch (Hergt, Widder), 6:8 (56.) Widder (Martaler), 6:9 (56.) Sagula, 6:10 (58.) A. Knihs (Sagula, Haselsteiner).

Strafminuten: Neuwied 12 – Mainz 8.

 

3:5 gegen Neuwied – Wölfe greifen im Rückspiel am 28. März nach dem Pokal

Die Eishockeyspieler des TSV SCHOTT Mainz haben nach dem Hinspiel weiterhin alle Chancen, den Rheinland-Pfalz-Pokal zu gewinnen. Obwohl personell geschwächt, unterlagen die Wölfe dem zwei Spielklassen höher angesiedelten EHC Neuwied nur knapp mit 3:5 (2:1, 0:4, 1:0). „Beim Rückspiel am 28. März wollen wir mit vollem Kader doch noch den Pokal nach Mainz holen“, sagte der zufriedene Teammanager Milan Nosek.

Der zweite Spielabschnitt wurde den Mainzern zum Verhängnis. 0:4 verloren sie das Mitteldrittel – da half es wenig, dass sie sowohl die ersten als auch die letzten 20 Spielminuten für sich entscheiden konnten. „Mit nur elf Feldspielern, von denen einige erkältungsgeplagt waren, haben wir eine großartige Leistung gezeigt“, sagte Nosek. Einen Schnitzer von Stefan Eisenträger vor dem eigenen Tor nutzte Wilhelm Hamann aus kurzer Distanz zur Gästeführung (12.). Die Teamkollegen machten das Missgeschick des Kapitäns schnell vergessen. Erst erzielte Spielertrainer Alexey Gebel den Ausgleich (13.), dann traf der Slowake Vaclav Cimburek zum 2:1 (16.).

„Das zweite Drittel haben wir leider verschlafen“, berichtete Nosek. Positionsspiel und Deckungsverhalten hätten nachgelassen, und das wurde vom Tabellenletzten der Oberliga-Hauptrunde gnadenlos ausgenutzt. Bis zur Spielmitte drehte Neuwied das Spiel mit drei Treffern, ehe Kai Kühlem in der 36. Minute gar das 2:5 nachlegte. Einige der knapp 100 Zuschauer hätten nun ein Debakel erwartet, doch Nosek zeigte sich einmal mehr begeistert von der Moral seiner Mannschaft. Mainz erspielte sich erstklassige Chancen, doch es reichte nur noch zum dritten Treffer durch Cimburek (57.). Bis Gründonnerstag können sich die Mainzer einen Plan zurechtlegen, wie sie den Spieß in Neuwied umdrehen wollen. Dann reisen sie hoffentlich als Rheinland-Pfalz-Meister zur Abschlusskür. Mit einem Heimspiel gegen den voraussichtlichen Finalgegner Beaufort geht es am 16. Februar auf die Zielgerade der Hauptrunde.

Wölfe: Stromberg; Bergmann, Schumacher, Wölk, Brauer; Cimburek, Mustaf, Eisenträger, Sagula, Gebel, Johansson, Horcicka.

Tore: 0:1 (12.) Hamann, 1:1 (13.) Gebel (Brauer), 2:1 (16.) Cimburek (Horcicka), 2:2 (22.) Blumenhofen (Sting, Linnenbrügger), 2:3 (29.) Czaika (Cremer), 2:4 (29.) Blumenhofen (Neubert, Hamann), 2:5 (36.) Kühlem (Czaika, Cremer), 3:5 (57.) Cimburek (Eisenträger).

Strafminuten: Mainz 4 – Neuwied 8.

 

Drei Doppelspieltage und Pokalkracher gegen Neuwied am 3. Februar

Nun gibt es fast keine Ruhepause mehr für die Mainzer Wölfe. Bis zum letzten Februarwochenende haben die Eishockeyspieler des TSV SCHOTT drei Doppelspieltage sowie einen Pokalkracher vor der Brust. Das Finalhinspiel gegen den EHC Neuwied am 3. Februar wirft bereits seine Schatten voraus. Der Startschuss für das ambitionierte Programm der kommenden Wochen fällt aber am Samstagabend mit dem Auswärtsspiel in Luxemburg beim IHC Beaufort.

Um 20.30 Uhr fällt der Puck auf der Freilufteisbahn mit der schmucken Zeltdachkonstruktion, und dann wollen die Wölfe es besser machen als bei ihrem bislang letzten Pflichtspiel. Das ging am 15. Dezember mit 2:4 an gleicher Stelle verloren. Während die Mainzer Spiele an den vergangenen beiden Wochenenden ausfielen und verlegt werden mussten, ist der Gastverein aus Luxemburg in der Zwischenzeit mit drei Siegen in der Tabelle vorbeigezogen. Mit einem Sieg könnten die Mainzer wieder auf drei Punkte heranrücken – und hätten dann am Sonntag im zweiten Auswärtsspiel des Wochenendes bei den Eifel-Mosel Bären die Chance, an der Tabellenspitze gleichzuziehen. Wegen der langen Fahrten übernachtet die Mannschaft zwischen den Spielen in einer Luxemburger Jugendherberge.

Dieser „Road Trip“ lässt für die Spieler noch keine Gedanken an den darauffolgenden Sonntag zu, wenn für sie das inoffizielle Spiel der Saison ansteht. Am 3. Februar kommt der EHC Neuwied zum Finalhinspiel des Rheinland-Pfalz-Pokals mit seiner Oberligamannschaft in die Eissporthalle am Bruchweg. Dass die Wölfe einen höherklassigen Gegner nicht fürchten müssen, haben sie im Halbfinale bewiesen. Dort schalteten sie mit zwei hervorragenden Leistungen den EHC Zweibrücken aus der viertklassigen Regionalliga Baden-Württemberg aus. Gleichwohl dürfte Neuwied noch einmal ein ganz anderes Kaliber sein, auch wenn sich die Mannschaft nach dem Aufstieg in der Oberliga sehr schwer tat und mit lediglich einem Sieg die Hauptrunde in Liga drei abschloss. Die Mainzer Eishockeyfans und solche, die es werden wollen, dürfen sich in jedem Fall auf einen höchst attraktiven Gegner freuen und sollten sich diesen Termin bereits rot im Kalender anstreichen.

Die weiteren Spiele der Hauptrunde der Rheinland-Pfalz-Liga:

Samstag, 16. Februar, 9 Uhr: Wölfe – IHC Beaufort

Sonntag, 17. Februar, 19 Uhr: EHC Neuwied 1b – Wölfe

Samstag, 23. Februar, 17.45 Uhr: Wölfe – IHC Beaufort

Sonntag, 24. Februar, 18 Uhr: Wölfe – Eifel-Mosel Bären

 

Knapp verloren, knapp gewonnen – am Sonntag Pokalfinale gegen Neuwied

Für die Mainzer Wölfe wird es nach diesem Wochenende zwar nicht leichter, die Hauptrunde der Rheinland-Pfalz-Liga als Sieger abzuschließen. Gleichwohl ist nun ziemlich sicher, dass sie das Play-off-Finale um die Meisterschaft im März gegen den IHC Beaufort bestreiten werden. Abermals kassierten die Eishockeyspieler des TSV SCHOTT eine knappe Niederlage in Luxemburg, am Sonntag siegten sie dann 6:4 in Bitburg. Am kommenden Sonntag (18 Uhr) wartet ein Highlight dieser Saison: Zum Hinspiel im Finale des Rheinland-Pfalz-Pokals kommt die Oberligamannschaft des EHC Neuwied in die Eissporthalle am Bruchweg.

IHC Beaufort – TSV SCHOTT Mainz 4:3 (2:1, 2:0, 0:2). Da sich am Morgen Paul Knihs krank abmeldete, unterstützte Pavel Michalek aus der Zweiten Mannschaft die Wölfe beim Tabellenführer. Mit nur neun Feldspielern am Samstagabend tat die frühe Führung durch Alexey Gebel nach 90 Sekunden gut, doch anschließend erwies sich Beaufort mit acht Nationalspielern in seinen Reihen überlegen. Bis zum Ende des zweiten Drittels zogen die Luxemburger auf 4:1 davon. „Danach hat die Mannschaft aber Moral gezeigt und den Gegner enorm unter Druck gesetzt“, berichtete Wölfe-Teammanager Milan Nosek. Die veränderten Kräfteverhältnisse schlugen sich auf dem Spielbericht nieder, denn Nicolas Johansson brachte die Wölfe mit zwei Toren auf 3:4 heran. Zum Ausgleich reichte es trotz guter Chancen nicht mehr. Somit stand nach dem 4:2 Mitte Dezember die zweite knappe Niederlage in Beaufort fest – und darf man schon jetzt auf die beiden Heimspiele am 16. und 23. Februar gespannt sein. „Trotz der Niederlage hat die Mannschaft von mir und dem Trainer ein großes Lob bekommen“, sagte Nosek.

Mainz: Stromberg; Michalek, Haselsteiner, Schumacher, Wölk; Gebel, Sagula, Nytra, Horcicka, Johansson.

Tore: 0:1 (2.) Gebel (Schumacher, Sagula), 1:1 (14.) T. Beran (Wambach), 2:1 (17.) B. Houdremont (R. Beran, B. Welter), 3:1 (35.) T. Beran, 4:1 (38.) B. Welter (R. Beran, Grönlund), 4:2 (48.) Johansson (Schumacher, Gebel), 4:3 (57.) Johansson (Gebel, Horcicka).

Strafminuten: Beaufort 6 – Mainz 4.

Eifel-Mosel Bären – TSV SCHOTT Mainz 4:6 (1:1, 2:3, 1:2). Eng ging es am Sonntagabend auch in Bitburg zu – diesmal mit dem besseren Ende für die Mainzer, die damit immerhin den zweiten Tabellenplatz gefestigt haben. In einem Spiel mit ständig wechselnden Führungen (erst die dritte durch Nicolas Johansson bedeutete den Siegtreffer, zweimal lag Mainz zwischenzeitlich zurück) nutzten die Wölfe eine Matchstrafe gegen Cole Fink zur Entscheidung. Wegen Checks gegen Kopf und Nacken musste Fink neuneinhalb Minuten vor Schluss zum Duschen. Mainz nutzte die fünfminütige Überzahl zu Treffern durch Johansson (53.) und Knihs (54.). Was die Mannschaft erst nach dem Spiel erfuhren: Bei den Hausherren war ein Spieler offenbar nicht auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt. Die Schiedsrichter bemerkten dies in einem Sonderbericht, was im Nachhinein zu einer 5:0-Wertung für die Wölfe führen dürfte. „Die Spieler haben wir während des Spiels nicht darüber informiert, damit sie sich darauf konzentrierten konnten, das Spiel auf dem Eis zu entscheiden“, erklärte Nosek. Das zahlte sich letztlich aus – und tabellarisch dürfte sich allenfalls im Torverhältnis Unwesentliches verändern.

Mainz: Stromberg; Michalek, Haselsteiner, Schumacher, Wölk, Bergmann, Bianchi, Brauer; Gebel, Sagula, Nytra, Knihs, Horcicka, Johansson.

Tore: 0:1 (4.) Brauer (Schumacher, Horcicka), 1:1 (10.) Janega (Barth), 2:1 (22.) Müller (Höffler), 2:2 (30.) Johansson (Schumacher), 3:2 (35.) Janega (Fink), 3:3 (37.) Horcicka (Brauer), 3:4 (40.) Knihs (Schumacher), 4:4 (42.) Müller (Janega, Arend), 4:5 (53.) Johansson (Gebel, Bergmann), 4:6 (54.) Knihs (Sagula, Horcicka).

Strafminuten: Bitburg 14 + Matchstrafe (Fink) – Mainz 8.

 

Witterungsbedingt fällt auch Heimspiel gegen Beaufort aus

Das Wetter ist schuld: Wegen der schwierigen Straßenverhältnisse muss das heutige Heimspiel der Mainzer Wölfe gegen den IHC Beaufort verlegt werden. An Vormittag informierten die Gäste Wölfe-Teammanager Milan Nosek, dass die weite Anreise aus Luxemburg aufgrund des Winterwetters nicht möglich sei. Somit wird das Spiel zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die Wölfe absolvieren stattdessen ab 18 Uhr ein leichtes Eistraining in der Eissporthalle am Bruchweg und spielen ab 19 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen den EHC Meteor. Mit einem Doppeleinsatz in Beaufort (Samstag) und Bitburg (Sonntag) geht es am kommenden Wochenende in der Rheinland-Pfalz-Liga weiter.


Die SCHOTT AG